Maries Vermächtnis

Filmvorführung, Podiumsgespräch, Stadtführung

Montag, 4. Mai 2026, 18 Uhr, Kurhaus Bad Homburg


In der Bad Homburger Ottilienstraße befindet sich das „Marie Pfungst-Heim“ als Wohnstift für bedürftige Seniorinnen. Die Geschichte der Frau hinter dieser Einrichtung erzählt der 30-minütige Dokumentarfilm von Ina Knobloch: Marie Eleonore Pfungst (1862–1943), Unternehmerin, Stifterin und Frauenrechtlerin. Es geht um das einstige Familienunternehmen Naxos-Union, das heutige Pro­duk­tionshaus Naxos sowie die Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung als Trägerin des Ma­rie Pfungst-Heimes. Seitenzweige führen ins Jüdische Mu­seum Frankfurt, auf die Insel Naxos und zum Ghetto Theresienstadt, wo Ma­rie Pfungst 1943 starb.

Es ist ein Film über eine außergewöhnlich kluge und engagierte Frau, die von den Nazis brutal enteignet und nach Theresienstadt in den Tod deportiert wurde. Ma­rie Pfungst war eine der bedeutendsten Unternehmerinnen und Stifterinnen des frü­hen 20. Jahrhunderts. Sie galt als „Engel“ ihrer Firma Naxos-Union, die sie vor 100 Jahren mit ihrer Mutter in eine Stiftung verwandelte und nach ih­rem ver­storbenen Bruder benannte.


Einführung

Angelika Rieber, Historikerin


Film „Maries Vermächtnis“


Im Gespräch:

Dr. Ina Knobloch, Filmemacherin

Maximilian Graeve, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung

Moderation: Heike Zinke, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus


Stadtführung „Jüdisches Leben in Bad Homburg“

Ulrike Koberg


Die Veranstaltung endet gegen 20 Uhr an der Volkshochschule Bad Homburg, Platz der ehemaligen Synagoge (Elisabethenstraße 8)

Anmeldung: Maries Vermächtnis

Hiermit melde ich mich/melden wir uns zur Veranstaltung "Maries Vermächtnis" am 04.05.2026 an.


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