Bericht über unser neues Mitteilungsheft 61 (2012)

Bericht in der Taunus-Zeitung vom 31. Oktober 2012

Haus Hessen - Biografisches Lexikon und Bad Homburger Fürstengruft

Am Sonntag, 21. Oktober 2012 fand in der Bad Homburger Schlosskirche die Vorstellung des soeben erschienen Handbuches mit 350 Biografien zum Hause Hessen statt.

 

Aus diesem Anlass wurde die Fürstengruft zugänglich gemacht. Da der Hamel-Plan aufgrund diverser Umgruppierungen der Särge inzwischen völlig veraltet war, hat Prof. Dr. Barbara Dölemeyer im Kontext der 77 Einzel-Biografien zu den Bad Homburger Landgrafen einen neuen Liegeplan erarbeitet, der voraussichtlich in Zukunft auch gedruckt vorliegen wird.

Bericht in der Taunus-Zeitung vom 22. Oktober 2012
Bericht in der Taunus-Zeitung vom 22. Oktober 2012
Bericht in der Frankfurter Rundschau vom 22. Oktober 2012

Vereins-Vorstand wieder gewählt

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 9. Mai 2012 wurde alle bisherigen Vorstandsmitglieder für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt.

 

Die Taunuszeitung berichtete am 22. Mai und die Homburger Woche am 31. Mai  darüber.

Wilhelm II. als Werbeträger? Berichterstattung in der TZ

Kritischer Beitrag in der Taunus Zeitung vom 28.04.2012, Seite 11

Barbara Dölemeyer 65 Jahre

Prof. Dr. Barabra Dölemeyer

Am 19. September 2011 feierte unsere langjährige Vorsitzende Barbara Dölemeyer ihren 65. Geburtstag mit einem Empfang für Mitglieder und Freunde im Gotischen Haus. Das ist eine gute Gelegenheit, um an dieser Stelle die großen Verdienste der Jubilarin für unseren Verein zu würdigen.

Barbara Dölemeyer erblickte 1964 das Licht der Welt. Ihre Jugend- und Schulzeit verbrachte sie in Wien. Dort legte sie 1968 das juristische Staatsexamen ab. Parallel zu ihrem juristischen Studium erwarb sie den Grad einer Diplom-Dolmetscherin für Französisch. 1970 wurde sie von der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien zum Dr. jur. promoviert. Von 1972 bis heute arbeitet sie am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main. Im Wintersemester 1989/90 erhält sie einen Lehrauftrag an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 1995 wird sie zur Honorarprofessorin für Rechtsgeschichte an dieser Universität ernannt.

Aufgrund ihrer intensiven Forschungsarbeiten, die sich in zahllosen Publikationen niedergeschlagen haben, ist Barbara Dölemeyer Mitglied in vielen wissenschaftlichen Vereinigungen: In der Hessischen Historischen Kommission, der Historischen Kommission für Nassau und der Frankfurter Historischen Kommission,  in der Vereinigung für Verfassungsgeschichte und im wissenschaftlichen Beirats der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung. Das Kuratoriums des Kulturfonds FrankfurtRheinMain möchte ihren Rat nicht missen. Als Vorsitzende des Vereins "Freunde des Frankfurter Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte" fördert sie die Belange der Institution, bei der sie ihre wissenschaftliche Laufbahn begann. Naturgemäß blieben bei diesem Bekanntheitsgrad weitere Ehrenämter nicht aus, die sie alle mit großem Engagement wahrnimmt.

Im Jahr 1997 trat Barbara Dölemeyer die Nachfolge von Dr. Hans Joachim Witzel im Vorsitz des Vereisn für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v. d. Höhe an. Ihre Wahl garantierte Kontinuität in der Vereinsarbeit und hohes Niveau im jährlichen Vortragsprogramm. Das bestimmte auch die Inhalte der Mitteilungshefte, die seit 1999 eine ISBN-Nummer tragen. Seitdem sind sie im Verzeichnis lieferbarer Bücher des deutschsprachigen Buchhandels gelistet, was ihren  fachwissenschaftlichen Rang erhöhte.

In den zurückliegenden 15 Jahren professionalisierte sich die Vorstandsarbeit unter der Leitung Barbara Dölemeyers. Der Wandel hin zu einem umfassenderen Verständnis der Ziele und Aufgaben des Vereins manifestiert sich in der neuen Satzung, die bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Mai 2010 beschlossen wurde. In § 2 heißt es: „Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet von Geschichte und Landeskunde, insbesondere die Erforschung der Geschichte der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, des ehemaligen Amtes Homburg und der Region Rhein-Main-Taunus.“ Das erweiterte Spektrum drückt sich in anspruchsvollen Vorträgen zu allen Geschichtsepochen, in interessanten Exkursionen und in geschichtswissenschaftlich fundierten Beiträgen zu einem breiten Themenspektrum in den Mitteilungsheften aus. Seit 2009 ergänzt ein gut frequentierter Internetauftritt das Angebot des Vereins für seine Mitglieder und Interessenten.

Im Namen aller Mitglieder gratuliere ich unserer Vorsitzenden herzlich zu ihrem runden Geburtstag und wünschen ihr auch künftig uneingeschränkte Tatkraft und Schaffensfreude in all ihren Tätigkeitsfeldern, auch wenn sie jetzt das Pensionsalter erreicht hat. Nicht ganz uneigennützig hoffen wir zudem, dass sie weiterhin Freude an der Leitung  des Homburger Geschichtsvereins  hat, damit er auch in Zukunft das bleibt, was er seit vielen Jahren ist: eine bedeutende Institution im Kulturleben unserer Stadt und eine Attraktion für unserer Mitglieder.

Bad Homburg, 21. September 2011
Dr. Reiner Ruppmann


Siehe auch die Meldung in der Bad Homburger Woche vom 15.09.2011, S. 19, und das Interview mit der Jubilarin in der TZ vom 17.09.2011, S. 16.

TZ 20.9.2010, S. 17
Homburger Woche 16.9.2010, S. 15
TZ 15.9.2010, S. 15
Homburger Woche 9.9.2010, S. 16