Niederschrift 2014

Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung des Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v. d. II. am 29. 4.2014

 

Beginn: 18.30 Uhr    Ende: l9.15Uhr

Protokollant : Duvenbeck

 

Top 1: Die Vorsitzende, Dr. Dölemeyer, begrußt die anwesenden Mitglieder, teilt mit, dass im vergangenen Jafu kein Mitglied verstorben ist und begrüßt funf neue Mitglieder. Zur Mitgliederbewegung verweist sie auf den Bericht des Schatzmeisters.

 

Top 2: Überblick über die Aktivitäten des Vereins:
a. Präsentation des Vortragsprogramm des letzten Jahres. Das Programm behandelte unterschiedliche Sachbereiche und Epochen und soll damit den vielfültigen Interessen der Mitglieder Rechnung tragen. Die Vorträge waren immer gut besucht, wozu auch die Ankündigungen in den Lokalzeitungen und im Magazin Louise beigetragen haben.

Einen Dank richtet die Vorsitzende an die Vortragenden aus dem Kreis der Mitglieder: Gregor Maier und Gerta Walsh. Dank geht auch an Harro Kieser, der bei der Programmvorbereitung behilflich ist und die Unterstützung durch den Mitteldeutschen Kulturrat vermittelt (Vortrag Dr. Mittag).

Dr. Dölemeyer betont die gute, ständige Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv des Hochtaunuskreises und mit dem Leiter des Kulturressorts beim Landrat, Gregor Maier.

 

b. Zusammen mit dem Förderverein Kreisarchivs wurden mehrere Exkursionen durch geführt:
- eine mehrtägige vom 17. - 19. Mai 2013 zu den Hölderlinstätten in Südwestdeutsch- land: Lauffen (Geburt, erste Lebensjahre), Denkendorf (Klosterschule), Tübingen (Studium und letzte Lebensjahre), Nürtingen (Kindheit), Maulbronn(Klosterschule).
- zwei eintägige Exkursionen: ,,Rheinromantik" nach Wiesbaden zur gleichnamigen Ausstellung; ,,lm Zeichen des Blauen Löwen" zu den Solmser Schlössern Braunfels und Laubach in Mittelhessen.


2. Im Berichtsjahr war der Verein mit folgenden Aktivitäten in der Bad Homburger Öffentlichkeit präsent:
a. Beteiligung an der Bad Homburger Kulturnacht am 28.10.2013 durch Präsentation und Verkauf unserer Publikationen. - Dank an Duvenbeck und Walsh. -
b. Artikel im Jahrbuch des HTKs von den Mitgliedern Ismene Deter, Dr. P. Lingen und Gregor Maier.


3. Berichte über Vorträge des Vereins in den Tageszeitungen. Die Vorsitzende stellt allerdings fest, dass dies nur vereinzelt geschieht und sie sich eine umfassendere Berichterstattung über die Vorträge wünscht.


4. Dr. Dölemeyer hält im Rahmen des Studiums Generale der VHS einen Kurs,,Rechtsgeschichte".


5. Die Zusammenarbeit in der Rhein-Main-Taunus-Region wurde in folgende Ak- tivitäten von Dr. Dölemeyer, der Vorsitzenden mitgeprägt:

- Vortrag im Rahmen dei Verabschiedung von Dr. Schallmayer durch den Saalburg-Förderverein    

- Vortrag in Kronberg über ,die Saalburg als Touristenattraktion
- Vortrag im Gotischen Haus in Bad Homburg ,,Wahlurnen und Stimmzettel - seit wann kannte Homburg demokratische Wahlen?"
- Vortrag in Wiesbaden im Rahmen der Veranstaltung der HLZ Kultur und Politik über ,,die Landgrafen und Landgräfinnen von Hessen Homburg".


Als Ausblick auf künftige Aktivitäten der Kulturregion verweist die Vorsitzende auf die Wanderausstellung zu den Befreiungskriegen ,,Krieg und Freiheit" 1813/15 - 1914/2014, die vom 26. 11. bis zum 19.12. 2014 im Landratsamt HT zu sehen sein wird. Die Ausstellung erhält zusätzliche Tafeln fiir Homburg und den HTK, von Dr. Dölemeyer und Gregor Maier erstellt. Bei der Eröffnung am 25.11.2014 wird das Jahrbuch des HTKs mit dem Thema ,,Der Taunus und Frankreich" vorgestellt werden.


Im Rahmen der Tage der Industriekultur am25.7.2014 wird Dr. Dölemeyer Führungen im Lokschuppen anbieten.


4. Die Vorsitzende berichtet, dass das neue Programm 2014/15 wahrscheinlich bei der letzten Veranstaltung dieser Saison am 22.5. verteilt werden kann.


5. Das Mitteitungsheft 62 (2013) ,,Preußen in der Rhein-Main.Region - 1866 Annexion als Modernisierung?" ist im Oktober 2013 vorgeleg worden. Es beinhaltet die Vortrage der wissenschaftlichen Tagung von 2009. Es liegen bereits viele Bestellungen aus Buchhandlungen vor.

 

Das Mitteilungsheft 2014 soll im Herbst erscheinen.


6. Es werden die geplanten Exkursionen vorgestellt:

29 5. bis 1.6.2014: Elsass (bereits nach zwei Wochen ausgebucht)
28.6.2014: Taunusbäder (bereits nach einer Woche ausgebucht)
11.10.2014:Ingelheim. DieseExkursionsteht im Zusammenhang mit dem Vortrag über Karl d. Großen.


Für 2015 wird Meisenheim als Ziel in Aussicht genommen.


7. Die Vorsitzende weist auf die Hompage des Vereins hin, die von Dr. Ruppmann gut ausgebaut wurde und viele Links zu Veranstaltungen anderer kultureller Organisationen der Region enthält. Sie spricht Dr. Ruppmann dafür besonderen Dank aus.


Top 3: Bericht des Schatzmeisters

Dr. Ruppmann berichtet, dass das Geschäftsjahr 2013 gegenüber den Vorjahren mit einem besseren Ergebnis abgeschlossen werden konnte. Neben Sonderbewegungen spielten  dabei auch die  Erlöse durch den Verkauf des jüngsten Mitteilungsheftes eine Rolle. Kosten sparend wirkt sich zudem die Erstellung des Layouts für den Druck des Mitteilungsheftes in Eigenregie aus.

 

Den größten Ausgabenposten stellen regelmäßig die Druckkosten unseres Mitteilungsheftes dar. Die übrigen Kosten für die Referenten, für die Vortrags-Technik und für Versicherungsbeiträge entsprechen annähernd den Beträgen im Vorrjahr.


Top 4: Bericht des Kassenprüfers

Herr Demandt berichtet, dass die Kasse sehr gut geführt wird; alles Nötige hat vorge- legen, die Zahlen stimmen. Der Kassenprüfer dankte Dr. Ruppmann für diese Sorgfalt.

 

Top 5: Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wird bei Stimmenthaltung der Betroffenen ohne Gegenstimmen entlastet.


Top 6: Verschiedenes

a. Frage, ob die in der Taunuszeitung erscheinenden Artikel zum ersten Weltkrieg in
einem Heft zusammengefasst werden könnten? Antwort, das fällt nicht in die Zu-
ständigkeit des Geschichtsvereins, sondern ist Sache der Taunuszeitung.

b. Ein Mitglied merkte zur Diskussion um die Umbenennung des Hindenburgrings an, ob nicht der Ehrenbürger der Stadt, Pfarrer Burggraf' berucksichtigt werden könne.
Antwort: Es liegt ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vor, dass Straßen nicht mehr nach Personen benannt werden sollen.