Ralf Roth, Geschichte der Stadt Frankfurt am Main 1789 - 1866

Endlich erschienen: Der dritte Band der Frankfurter Stadtgeschichte

 

Er beginnt zeitlich gesehen mit der Französischen Revolution und endet mit der Besetzung der Stadt durch die preußische Armee im Jahre 1866. Beide Ereignisse sind ohne Zweifel einschneidende Zäsuren in der Geschichte der Stadt. Dimension und Bedeutung erschließen sich allerdings erst, wenn etwas auf die Zeit davor und danach ausgegriffen wird.

 

Das Verbindende dieser Jahrzehnte ist die besondere Liberalität Frankfurts. Tatsächlich spielten „Freyheit“ und bürgerliche Rechte bereits vor dem Zusammenprall der stadtbürgerlichen Gesellschaft mit den Vertretern der Französischen Revolution eine große Rolle und diese besonderen Charaktermerkmale der Stadt gingen auch nach der preußischen Okkupation nicht verloren. Beleg dafür ist eine Reihe von steinernen Zeugen, Denkmäler, ja Denkstätten, die genau in diesem Kontext stehen. Sie reihen sich wie Perlen auf einer Schnur entlang der Jahre und Jahrzehnte, die in diesem Band behandelt werden.

 

Text und Buchumschlag mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Jan Thorbecke-Verlages, Ostfildern.

Das Autobahnzeitalter begann im Rhein-Main-Gebiet

Reiner Ruppmann

Schrittmacher des Autobahnzeitalters - Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet

 

Band 10 der Schriftenreihe des Hessischen Wirtschaftsarchivs Darmstadt 

ISBN 978-3-9812265-5-3, Preis 38,90 €

 

Über Ursprung und Werdegang der Autobahnidee sowie die Details zu Planung, Bau und Nutzung der Autobahnen im Dritten Reich ist wenig bekannt. Akademische Studien konzentrierten sich bislang vorrangig auf Überblicks-Darstellungen und die  politischen Aspekte des Autobahnbaus während der NS-Zeit. In diesem Kontext wurde die Geschichte des Straßenwesens und des Straßenverkehrs im Übergang vom Eisenbahn- zum Automobilzeitalter kaum berücksichtigt. Doch gerade die Probleme der Straßenverwaltungen bei der beginnenden Motorisierung und die politischen Rahmenbedingungen in der Weimarer Zeit formierten starke Antriebskräfte für die Autobahnkonzeption.

Diese Forschungslücke will die vorliegende Arbeit schließen. Sie schlägt einen großen Bogen vom preußisch-deutschen Straßenwesen im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Eröffnung des Frankfurter Autobahnkreuzes im Jahr 1956, das von Anbeginn zum visuell einprägsamen Symbol der Autobahnen wurde. Anhand bislang kaum systematisch ausgewerteter Archiv- und Bibliotheksbestände werden die Anfänge des modernen Straßenbaus, die Ansätze zur Beseitigung der Straßenmisere in den 1920er Jahren und die damit zusammenhängende Herausbildung des Autobahngedankens dargestellt. Die Studie geht vor allen Dingen der offenen Frage nach, weshalb gerade der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main den Autobahngedanken besonders förderte und wie das Bau-Dezernat Einfluss auf die Streckenplanungen im Rhein-Main-Gebiet nahm. Einzelheiten zum Bau der ersten Strecken sowie zur Entstehungsgeschichte des Frankfurter Kreuzes runden das Bild ab.

Die Untersuchung verknüpft drei Betrachtungsebenen miteinander: Die übergeordnete Verkehrspolitik des preußisch-deutschen Staates, die Praxis des regionalen bzw. lokalen Straßenwesens und die wegweisende Rolle der Stadt Frankfurt am Main für die Entstehung der Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet. Zahlreiche Abbildungen, Grafiken und Tabellen veranschaulichen das Geschehen von den Ursprüngen bis zur Realisierung der Autobahn, deren Streckenführung Frankfurt im eigenen standortpolitischen Interesse über lange Zeit maßgeblich mitgestaltet hat.


Bestellungen über
www.hessischeswirtschaftsarchiv.de

oder Fax-Nummer 06151 - 16 50 03.

Die Römer im Rhein-Main-Gebiet

Buchumschlag Theiss Verlag

Seit Oktober 2011 lieferbar

 

Ausbüttel, Frank M. / Krebs, Ulrich / Maier, Gregor (Hrsg.)

 

Die Römer im Rhein-Main-Gebiet        

 

August 2009: Ganz Deutschland schaut auf das beschauliche Waldgirmes in Mittelhessen. In einem Brunnen finden Archäologen den hervorragend erhaltenen Pferdekopf einer Reiterstatue des Kaisers Augustus. Fachleute sprechen von einem einzigartigen Fund mit Weltrang. Künstlerisch von höchstem Niveau zeugt er von der einstigen Bedeutung des Ortes, der in der römischen Germanienpolitik eine zentrale Rolle einnehmen sollte. Als die Römer in der Schlacht im Teutoburger Wald unterlagen, wurde aber auch Waldgirmes aufgegeben.

 

Funde wie dieser und moderne Forschungsmethoden haben in den letzten Jahren neue Erkenntnisse über die Romanisierung des Rhein-Main-Gebietes ermöglicht. Im April 2011 veranstaltete der Landkreis Hochtaunus zusammen mit der Reimers-Stiftung der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt eine Tagung zum Thema »Die Römer im Rhein-Main-Gebiet«. Namhafte Wissenschaftler stellen die Ergebnisse in diesem Band umfassend vor und präsentieren damit ein Kompendium des heutigen Wissens über die Römerzeit in der Region.

 

 

(Text und Bild mit freundlicher Genehmigung des Theiss Verlags Stuttgart)

 

224 S. ca. 25 s/w Abb., geb. mit SU

 

Theiss Verlag Stuttgart, ISBN 978-3-8062-2420-7, Ladenpreis € 24,95 (www.theiss.de)

 

WBG, Bestell-Nummer B 23767-8, WBG-Preis € 19,90 - nur für WBG-Mitglieder -

Neuerscheinungen zur Frankfurter Geschichte

Studien zur Frankfurter Geschichte 59

 

Almut Gehebe-Gernhardt       

Architektur der 50er Jahre in Frankfurt am Main am Beispiel der Architekturgemeinschaft Alois Giefer und Hermann Mäckler

 

Studien zur Frankfurter Geschichte, Band 59

ca. 336 S., ca. 40 s/w Abb., geb. Preis € 29,80

Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main im marixverlag Wiesbaden 2011
EAN 978-3-86539-675-4

 

(Mit freundlicher Genehmigung der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte)