"Im Totaleinsatz". Tschechische Zwangsarbeiter in Frankfurt am Main
Das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main zeigt die vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds initiierte und erarbeitete Wanderausstellung:
"Im Totaleinsatz". Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für das Dritte Reich
Dauer: 15. Mai bis 29. Juni 2012
Ort: Karmeliterkloster
Die Ausstellung erinnert an das Schicksal der tschechischen Zwangsarbeiter, die lange Zeit sowohl in ihrem Heimatland als auch in Deuztschland unbeachtet blieb. Mit 250 persönlichen Dokumenten und Fotografien gibt die Schau einblick in den deutschen Alltag während der NS-Zeit.
Eintritt frei!
Führungen am Mittwoch, 16. Mai 2012 um 18:00 Uhr, sowie am Donnerstag, 24. und 31. Mai 2012 um 18:00 Uhr.
Vorträge zum Thema:
Dienstag, 29. Mai 2012, 18:30 Uhr
Lutz Becht: "Die ganze Stadt war ein Zwangsarbeitslager"
Dienstag, 26. Juni 2012, 18:30 Uhr
Lutz Becht: Die KZ-Außenlager und das Arneitserziehnungslager Heddernheim
Eintritt frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Frankfurts Stadtbild: Kontinuitäten und Brüche
Vortrag am Montag, 21 Mai 2012, 18:30 Uhr im Karmeliterkloster, Frankfurt am Main, Münzgasse 9
Günter Moos, Frankfurt am Main
Frankfurts Stadtbild: Kontinuitäten und Brüche
Eine Großstadt im heutigen Sinne ist Frankfurt erst seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Als Preußen Frankfurt annektierte, lebten hier gerade einmal rund 78.000 Einwohner. Durch Eingemeindungen und Zuwanderungen wuchs die Zahl auf etwa 440.000 im Jahr 1915 und auf knappe 550.000 im Jahr 1928 an. Durch Evakuierung und Flucht vor den Bomben verlor Frankfurt in den Kriegsjahren bis 1945 etwa die Hälfte seiner Einwohnerschaft. Heute sind es knapp 700.000.
Das eher kleinstädtisch-dörfliche Statdbild des 19. Jahrhunderts gewann durch die stetig wachsende Einwohnerzahl und die Ausdehnung des Siedlungsgebietes einen urbanen Charakter. Die Zerstörungen im II.Weltkrieg hinterließen für Jahrzehnte ihre Spuren. Der Wiederaufbau der 50er Jahre verwischte gewachsene Strukturen vollends, so dass man von einem "verlorenen Stadtbild" sprechen kann.
Eintritt frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Anschluss an den Vortrag findet die diesjährige Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V. statt.
Informationen bei Lutz Becht, Institut für Stadtgeschichte, Tel. 069 - 212-38241, Email: lutz.becht@stadt-frankfurt.de
FrauenGeschichte(n) 7
Vortrag am Montag, 25. Juni 2012 Achtung: geänderter Termin! um: 18:30 Uhr
Prof. Dr. h.c. Hilmar Hoffmann, Stadtrat a. D.
Petra Roth Ein Glücksfall für unsere Stadt
Hilmar Hoffmann, langjähriger Kulturdezernent in unserer Stadt, hat soeben ein Buch über Frankfurts Oberbürgermeister veröffentlicht, die von 1945 bis 1995 unsere Stadt in die Zukunft geführt haben. Weil Petra Roth sehr viel länger als ihre elf Vorgänger die Entwicklung unserer Stadt entscheidend geprägt hat, ist Hoffmanns nächstes Buch ausschließlich ihrer erstaunlichen Vita gewidmet.
Hilmar Hoffmann wird ein vorweggenommenes Konzentrat der Leistungsbilanz Petra Roths vorstellen, das sich weniger mit ihrer privaten als mit ihrer politischen und besonders kulturpolitischen
Biographie auseinandersetzen wird.
Eintritt frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v. d. Höhe e. V.
